Ausbau Rheintalbahn

Zerschnittene Landschaft, gespaltene Meinungen

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Der Zusammenhalt der gesamten Region steht auf der Kippe. Schlimmer noch, die Solidarität in der Region bleibt auf der Strecke: Egoismus versus Solidarität. Der, der lauter lärmt, findet Gehör und Aufmerksamkeit. Unter dem Vorwand Bürgerinteressen zu vertreten, werden Einzelinteressen in den Mittelpunkt gestellt. Ohne Lobby geht hier nichts. Schade für die Demokratie und unser gesellschaftliches Verständnis.

Der vielzitierte Bürgerwille scheint sich immer stärker auf Egoismen zu konzentrieren. Eine fatale Entwicklung, wenn wir Demokratie als Abwägen von Interessen zum Wohl der Allgemeinheit begreifen. Vernünftige, langfristig sinnvolle Politik im Auftrag aller Bürger erfordert Offenheit, Transparenz und von manchen Protagonisten auf der politischen Bühne mehr Neutralität gegenüber den unterschiedlichen Betroffenheiten ihrer Bürger.


Verantwortungsvolles Handeln für die gesamte Region

Ärgern sich heute einige Kommunen, ärgert sich in Zukunft möglicherweise die ganze Region. Die Kosten tragen alle. Es scheint die Spaltung einer Region wird von manchen politischen Mandatsträgern für Populismus in Kauf genommen. Demnächst sollen die Zahlen und Fakten für eine Neutrassierung oder den optimierten Ausbau der bestehenden Strecke auf den Tisch. Der vernünftige Einsatz von Geld bei einem Jahrhundertbauwerk spielt doch sicher eine entscheidende Rolle. Eine einzelne Bahnstrecke benötigt weniger Platz als zwei separate Strecken, sie ist der effiziente, vernünftige Weg einer verantwortungsvollen Streckenführung. Das meint die Bürgerinitiative Bahn an die Bahn. Sie befürwortet wie die elf Gemeinden der Grafenhausener Erklärung und der NABU Baden Württemberg sowie der BLHV einen Ausbau der Rheintalbahn als lärmschutztechnisch optimierte Antragstrasse zwischen Hohberg und Riegel.