Lösungswege

Moderations-Info zum Ausbau der Rheintalbahn Bahn stellt klar: Güterzüge auf allen Gleisen!

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In der ersten Infoveranstaltung am 4. Dezember in Schutterwald stellte das von Landrat Scherer beauftragte Moderationsbüro team ewen den Vergleich der Varianten Ausbau Rheintalbahn gegenüber dem Neubau an der A5 vor.

 

Gemeinsam wurde diskutiert und die Argumente getauscht. Uns 10 Bürgermeistern der Grafenhausener Erklärung war es ein wichtiges Anliegen, über unsere seit vielen Jahren bestehende Forderung nach einem bestmöglichen Lärmschutz beim Ausbau der Rheintalbahn zu informieren. Denn die beste Lösung für alle liegt uns am Herzen. Eine Lösung gestützt auf einem Fundament von Vernunft und Sachargumenten.


Eine Neubautrasse im Bereich der A5 bedeutet

  • Trotz bestem Lärmschutz sind mehr Menschen Lärm von mehr als 49 dB(A) ausgesetzt.
  • Größere Flächen werden verlärmt.
  • Bis zu 6 Gleise im Rheintal, da auch die bestehende Rheintalbahn mit Überholgleisen für den ICE versehen wird.
  • Alltägliche Staus und viele Autobahnsperrungen.
  • 239 Hektar wertvolle Acker- und Waldflächen gehen verloren.

 

Nach der Veranstaltung in Schutterwald stellte am vergangenen Freitag die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung erneut klar: „Grundsätzlich ist zu beachten, dass kein konkretes Betriebsprogramm planfestgestellt wird, weil die DB Netz AG aufgrund rechtlicher Vorgaben verpflichtet ist, im täglichen Betrieb einen flexiblen und vor allem neutralen Netzzugang für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen zu ermöglichen. Hierüber wacht die Bundesnetzagentur.“

 

Das bedeutet: Güterzüge überall! Daher treten die Unterzeichner der Grafenhausener Erklärung für einen Ausbau der bestehenden Rheintalban mit bestmöglichem Lärmschutz ein.